Wenn die Käser aus der frischen Milch der Südtiroler Bergbauernhöfe die beliebten Schnittkäsesorten herstellen, dann lassen sie sich dabei ordentlich Zeit. Bis zu sechs Monate können vergehen, bis ein Mila-Käse richtig gereift ist. Dafür hat er dann sicher seinen vollen Geschmack und die gewünschte Konsistenz erreicht.

Wie Käse entsteht
Für die Herstellung der Mila Käse wird die 100% gentechnikfreie Rohmilch zuerst auf ihre Qualität untersucht und dann pasteurisiert, um eventuelle Krankheitserreger auszuschließen. Anschließend geben die Käser selektierte Käsekulturen und natürlichen Lab dazu, der das Milcheiweiß Kasein so spaltet, dass die Milch eindickt – wir sagen: die Milch gerinnt. Die Käsemasse wird dann in den Bruch geschnitten und zerkleinert, die Molke fließt ab. In Formen wird der Bruch gepresst und in Laibe geformt. Die Laibe erfahren dann ein Salzbad von 1 Stunde bis mehrere Tage. Die meisten Käse werden anschließend mit Rotschmiere eingelassen, andere reifen durch Zugabe von Pilzkulturen. Die Reifung erfolgt im Reifelager bei unterschiedlichen Temperaturen und dauert je nach Sorte ein bis mehrere Monate. Die Laibe werden in dieser Zeit mehrmals gewendet und abgebürstet. Durch die Reifung erhält jeder Käse seine sortentypischen sensorischen Eigenschaften.

Das Käsesortiment by Mila

Mila bietet das umfangreichste Käsesortiment aller Sennereien Südtirols. Die Schnittkäse werden vor allem in Südtirol sowie im Ausland verkauft. Für 1 kg Käse werden je nach Sorte 10 bis 12 kg Milch benötigt.